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AutorJulian
Die Wirkung von Dopamin auf deinen Körper und Geist
Biohacking
25. August 2018
23 Mal geteilt
348 Aufrufe

Was ist Dopamin? Funktion & Wirkung des Neurotransmitters

Überblick

Was ist Dopamin? Funktion & Wirkung des Neurotransmitters
11 Bewertung(en): 4.7 Sterne

In deinem Gehirn gibt es ein Hormon, welchen dein Leben in weit größerem Ausmaß beeinflusst als du vielleicht zu denken wagst.
 
Es steuert Gewohnheiten, Entscheidungen, Instinkte und es macht uns menschlich im Bezug auf unsere Emotionen und Gefühle. Die Rede ist von Dopamin – dem wohl bekanntesten Glückshormon.
 
Du weißt mit Sicherheit, welche Dinge dich glücklich machen oder was dich antreibt und motiviert. Aber weißt du auch, was dabei in deinem Gehirn passiert?
 
In diesem Artikel gehen wir auf alle Dinge ein die du wissen musst, um im Detail zu verstehen wie dein Körper Glücksgefühle erzeugt und wie du diesen positiven Wirkungsmechanismus für dich arbeiten lassen und nutzen kannst.
 
Was ist Dopamin?

Dopamin: Glückshormon und Neurotransmitter

Dopamin ist eines der wichtigsten Glückshormone
 
Dopamin ist einer der wichtigsten Neurotransmitter in deinem Gehirn. Als chemischer Botenstoff übernimmt Dopamin eine Reihe an Funktionen und Aufgaben.
 
Wenn Dopamin in großen Mengen in deinem Gehirn ausgeschüttet wird, entstehen Gefühle wie Freude, Belohnung und Glück die dich motivieren, ein bestimmtes Verhalten zu wiederholen [1].
 
In Gegensatz dazu führt ein niedriger Dopaminspiegel dazu, dass deine Motivation sinkt und du weniger Antrieb und Enthusiasmus an den Tag legst [2].
 

So funktioniert Dopamin

Konkret funktioniert Dopamin folgendermaßen: Dopamin ist ein Neurotransmitter, der bestimmte Informationen zwischen den Synapsen übermittelt. Wenn Dopamin ausgeschüttet wird, dann strömt es in den synaptischen Spalt und prallt anschließend auf Rezeptoren der Empfängersynapse.
 
Dadurch entstehen Signale die weitergeleitet werden und anschließend im Gehirn als Empfindungen oder Gefühle wahrgenommen werden.
 
Die Wirkung von Dopamin hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu zählt der Ursprung beziehungsweise der Ort der Ausschüttung, wohin die Neuronen die Signale leiten, die Art der Rezeptoren (es gibt 5 verschiedene Arten) sowie die Rolle die jeweils das sendende und das empfangende Neuron spielt.
 
Wirkung von Dopamin

Dopamin: Wirkung auf Körper und Gehirn

Durch den oben beschriebenen Wirkungsmechanismus beeinflusst Dopamin Motivation, Gedächtnis, Stimmung, Konzentrationsfähigkeit, Glücksgefühle und reguliert sogar deine Körperbewegungen [3,4,5].
 
Lese jetzt weiter um mehr Informationen über die Wirkungen von Dopamin auf deinen Körper und dein Gehirn zu bekommen.
 

Dopamin als Glückshormon

Bei jeder größeren Ausschüttung von Dopamin spüren wir Gefühle der Freude und des Glücks. Das führt dazu, dass wir uns auf bestimmte Dinge freuen, da wir bei den letzten Erlebnissen ein gutes Gefühl dabei hatten.
 
Dieser Prozess führt dazu, dass wir Gewohnheiten aufbauen. Unser Gehirn schüttet Dopamin aus, wenn wir etwas angenehmes erleben. Anschließend entsteht ein Verlangen nach einer erneuten Dopaminausschüttung.
 
Essen (vor allem Lebensmittel mit einem hohen Zuckergehalt) und sexuelle Aktivität führen zu einem wahren Dopamin-Kick. Das ist der Grund, warum wir Menschen diese Dinge immer und immer wieder tun.
 
Dopamin wird also nicht ohne Grund als “Glückshormon” bezeichnet. Forscher gehen daher davon aus, dass Dopamin die wissenschaftliche Erklärung für Gefühle wie Glück oder Zufriedenheit ist.
 

Dopamin und dein Gedächtnis

Im präfrontalen Kortex, dem Teil des Gehirns der mit übergeordnetem Denken in Verbindung gebracht wird, kann die Ausschüttung von Dopamin dazu führen, dass sich dein Gedächtnis verbessert.
 
Dein Gehirn reagiert in diesem Bereich besonders empfindlich auf Schwankungen deines Dopaminspiegels. Schon minimale Veränderungen können dazu führen, dass dein Gedächtnis leidet.
 
Da Dopamin Auswirkungen auf dein Gedächtnis hat, beeinflusst der Neurotransmitter auch deinen Lernprozess und die Fähigkeit, Wissen abzuspeichern und abzurufen.
 
Wenn du ein Erlebnis oder einen Wissensbaustein mit einer Ausschüttung an Dopamin verbindest ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass du dich langfristig daran erinnern kannst.
 
Dopamin steht außerdem in enger Verbindung mit deinem Belohnungszentrum. Wenn du also kein Interesse für eine bestimmte Thematik hast oder es dir keine Freude bereitet, dich mit einem Thema zu beschäftigen, wird dein Gedächtnis dadurch negativ beeinflusst.
 

Dopamin als Konzentrationbooster

Ein ausbalancierter Dopaminspiegel erlaubt es dir, dich über einen längeren Zeitraum zu konzentrieren und fokussiert zu arbeiten oder zu trainieren.
 
Dies hängt in erster Linie mir deinen optischen Nerven zusammen. Ein hoher Dopaminspiegel führt dazu, dass du deine visuelle Aufmerksamkeit deutlich einfacher auf einige wesentliche Dinge lenken kannst.
 
Außerdem kann Dopamin als Neurotransmitter dein Kurzzeitgedächtnis und somit deine kurzfristige Konzentration und Produktivität verbessern. Ein niedriger Dopaminspiegel kann auf der anderen Seite zu ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit) führen.
 

Dopamin als Motivationsquelle

Eine Vielzahl an Studien bestätigt die Effekte von Dopamin auf Motivation und Antrieb. Dopamin wird nicht nur nach schönen Erlebnissen und Erfolgsmomenten ausgeschüttet, sondern es führt auch zu einem Verlangen nach und einer Vorfreude auf diese Momente.
 
Dadurch wirkt das Hormon extrem motivierend. Man wird nahezu süchtig nach Dopaminausschüttungen während dem Training, nach dem Bestehen einer Prüfung oder nach einer verdienten Beförderung.
 
Dieses Prozess führt dazu, dass Dopamin schon beim Gedanken an diese Momente ausgeschüttet wird und es dadurch enorm motivierend wirken kann.
 

Dopamin und Schlaflosigkeit

Dopamin spielt eine wesentliche Rolle bei der Regulierung deines Tag-Nacht-Rhythmuses. Ein hoher Dopaminspiegel im Gehirn wird mit Wachheit und Energie in Verbindung gebracht.
 
Um über den Tag hinweg wach zu bleiben schüttet dein Gehirn daher regelmäßig Dopamin aus — in erster Linie kurz nach dem Aufstehen.
 
Sobald es draußen dunkel wird, nimmt dein Dopaminspiegel anschließend wieder ab, während gleichzeitig das Schlafhormon Melatonin die Oberhand gewinnt. Das führt dazu, dass du dich vor dem Schlafengehen müde und schläfrig fühlst.
 
Menschen die an chronischem Schlafmangel leiden haben am Abend oft einen unnatürlich hohen Dopaminspiegel beziehungsweise eine gestörte Regulierung ihres Hormonhaushaltes.
 

Dopamin als Quelle der Kreativität

Studien deuten darauf hin, dass es einen Zusammenhang zwischen dem dopaminergischen Zentrum des Menschen und seiner Kreativität gibt.
 
Kreative Menschen haben eine überdurchschnittlich Hohe Anzahl an Dopamin D2 Rezeptoren in ihrem Hypothalamus. Dies führt dazu, dass diese Menschen Informationen effektiver verarbeiten und schneller denken können.
 
Das ist der Grund, warum kreative Menschen oft ungewöhnliche Lösungen für Probleme finden. Sie haben schlicht und ergreifend eine höhere Anzahl an Verbindungen und Rezeptoren in ihrem Gehirn.
 
Dopaminmangel steigern

So kannst du deinen Dopaminspiegel steigern

So kannst du deinen Dopaminspiegel steigern
 
Es gibt eine Reihe an natürlichen und nachhaltigen Möglichkeiten, wie du deinen Dopaminspiegel steigern und langfristig stabilisieren kannst und somit all die positiven Wirkungen von Dopamin zu erleben.
 
Zu den am besten erforschten Techniken und Methoden gehören:
 

  • Training und Bewegung. Durch physische Anstrengung werden die Dopamin D2 Rezeptoren in deinem Gehirn aktiviert. Außerdem schüttet dein Körper eine Vielzahl an anderen Glückshormonen aus [6].
  • Die richtige Ernährung. Lebensmittel die reich an L-Tyrosine sind (Eier, Milch, Kaffee, Grüntee, Mandeln oder Bananen) erhöhen deinen Dopaminspiegel [7].
  • Detox und Entgiftung. Ablagerungen von Schwermetallen können die körpereigene Synthese und Produktion von Dopamin stören [8]. Entgifte deinen Körper mit effektiven Detox Methoden um deinen Dopaminspiegel zu erhöhen.
  • Positive Musik. Du kannst deine Gefühle und infolgedessen auch deinen Hormonspiegel mit der richtigen Musik oder binauralen Beats beeinflussen.
  • Meditation und Yoga. Menschen die regelmäßig meditieren können besser mit Stress umgehen und weisen häufig auch einen höheren Dopaminspiegel auf [9].
  • Nahrungsergänzungsmittel. Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmittel wie L-Theanin, Kurkumin, Ginkgo-Biloba oder Acetyl-L-Tyrosine kann deine Dopaminproduktion erhöhen [10,11,12,13].

Dopamin & Sucht

Welche Rolle spielt Dopamin bei einer Sucht?

Eine Sucht beschreibt grundsätzlich ein intensives Verlangen nach etwas, einen daraus folgender Kontrollverlust über die Nutzung oder den Konsum und die negativen Konsequenzen die daraus entstehen können.
 
Wenn du immer wieder ein süchtig machendes Verhalten wiederholst dann entstehen neue Verknüpfungen vom Nucleus Accumbens (Gehirnregion) zum präfrontalen Kortex und Nervenzellen der beiden Hirnareale kommunizieren ab diesem Zeitpunkt miteinander.
 
Nun kommt Dopamin ins Spiel. Die Ausschüttung von großen Mengen an Dopamin führt interessanterweise dazu, dass neue Dopamin D2 Rezeptoren gebildet werden.
 
Je öfter man also ein süchtig machendes Verhalten ausführt, desto tiefer manifestiert sich diese Gewohnheit in unserem Gehirn. Dopamin spielt in diesem sich wiederholenden Prozess eine federführende Rolle.
 
Warum Dopamin allein jedoch nicht zu einer Sucht führen kann sehen wir uns jetzt genauer an.
 

Kann Dopamin zu einer Sucht führen?

Trotz seines teilweise schlechten Rufes als Sucht-Hormon kann die Ausschüttung von Dopamin alleine nicht zu einer Sucht führen. Dopamin ist lediglich der Belohnungseffekt der durch ein gewisses Verhalten eintritt.
 
Dopamin kann also nicht die Ursache einer Sucht sein. Vielmehr ist das Verhalten an sich für die Entstehung einer Sucht verantwortlich. Dopamin ist anschließend an das negative Verhalten nur eine Art Prozessbegleiter.
 
Evolutionär gesehen hat uns Dopamin sogar dabei geholfen, positive Gewohnheiten aufzubauen. Ganz egal ob man Sex hat, eine große Mahlzeit isst oder sich mit positiven Menschen umgibt. All diese Dinge werden auf der tiefsten Ebene von Dopamin gesteuert und getriggert.
 
Dopaminmangel

So erkennst du einen Dopaminmangel

Einen Dopaminmangel kannst du an diesen Symptomen erkennen
 
Aufgrund der vielen Funktionen und Wirkungen von Dopamin in unserem Körper und Gehirn fallen die Symptome und Folgen eines Dopaminmangels sehr unterschiedlich aus.
 
Ein Dopaminmangel kann sich negativ auf die Psyche, das motorische System und andere Bereiche deiner Gesundheit und Leistungsfähigkeit auswirken.
 
Zu den gängigsten Anzeichen eines Dopaminmangels gehören:
 

  • Verlangsamte Motorik (Bradykinese)
  • Depressive Verstimmungen
  • Antriebslosigkeit
  • Störungen von Aufmerksamkeit und Konzentration

Beim Auftreten dieser Symptome gilt es zu überprüfen, ob ein systemischer Dopaminmangel vorliegt. Dies bedeutet, dass man herausfinden muss, ob grundsätzlich zu wenig Dopamin produziert wird oder ob die dopaminergen Rezeptoren nicht zu 100% aktiv sind.
 
Fazit & Zusammenfassung

Sind Dopamin-Glücksgefühle real oder nicht?

Wenn unser Gehirn Dopamin ausschüttet fühlen wir uns glücklich.
 
Dabei macht es zunächst keinen Unterschied, ob die Ausschüttung von Dopamin durch einen natürlichen Stimuli (positives Erlebnis) oder eine Droge ausgelöst wird. Es liegt natürlich auf der Hand, welche der beiden Varianten zu langfristigem und realem Glück führt.
 
Allgemein macht es langfristig am meisten Sinn, Wege zu finden den eigenen Dopaminspiegel nicht nur punktuell in die Höhe zu treiben sondern vielmehr die Regulierung des Dopaminspiegels von morgens bis abends zu optimieren.
 
Hierbei helfen die oben genannten Methoden wie Meditation, die richtige Ernährung, qualitativ hochwertige Nahrungsergänzungsmittel sowie Detox und Entgiftung.
 

Über den Autor

Hi, mein Name ist Julian und ich bin Teil des Riseon-Autorenteams. Ich habe es mir zur Mission gemacht, möglichst viel über unseren Körper und Geist zu lernen, um Menschen dabei unterstützen zu können, ihr volles Potenzial zu entfalten.

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