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AutorJulian
Diese Auswirkungen kann Schlafmangel auf deinen Körper und dein Gehirn haben
Schlaf
25. Februar 2018
24 Mal geteilt
1,1k Aufrufe

Schlafmangel: So sabotiert zu wenig Schlaf Körper & Gehirn

Jeder von uns hatte schonmal eine dieser Nächte, in denen man sich von der einen zur anderen Seite hin und her dreht und einfach kein Auge zu bekommt. Man weiß in solchen Momenten ganz genau, wie man sich am nächsten Tag fühlen wird.
 
Fakt ist, dass zu wenig Schlaf und damit verbundener Schlafmangel dazu führt, dass man sich müde, schlapp und antriebslos fühlt. Diese Auswirkungen auf deinen Körper und dein Gehirn sind jedoch nur die oberflächlichen Symptome die man spüren kann [1].
 
Die langfristigen Folgen von Schlafmangel auf deinen Körper sind jedoch weitaus schlimmer. Schlafmangel verringert die Leistungsfähigkeit deines Gehirns und schadet deiner körperlichen Gesundheit.
 
Wissenschaftler haben Schlafmangel mit einer Vielzahl an gesundheitlichen Problemen in Verbindung gebracht. Dazu zählen ein geschwächtes Immunsystem, ein ineffizienterer Stoffwechsel und eine verringerte mentale Leistungsfähigkeit.
 
Bevor wir uns genauer ansehen, welche Folgen und Auswirkungen Schlafmangel auf deinen Körper und dein Gehirn hat, beschäftigen wir uns kurz mit der Frage, wie viele Stunden Schlaf du pro Nacht im Durchschnitt eigentlich brauchst.
 

Normaler SchlafbedarfWie viel Schlaf brauchst du im Durchschnitt?

Schlafmangel entsteht immer dann, wenn du weniger schläfst als du eigentlich solltest
 
Während du schläfst, ist dein Körper damit beschäftigt, sich zu regenerieren, zu reinigen und seine chemische Balance aufrecht zu halten. Dein Gehirn verarbeitet die Erlebnisse des Tages, knüpft unzählige neue neuronale Verbindungen und entwickelt sich weiter.
 
Ohne Schlaf kann dein Körper und dein Gehirn nicht funktionieren. Du brauchst Schlaf also genauso dringend zum leben, wie du Sauerstoff und Luft benötigst.
 
In diesem Artikel sprechen wir im Detail darüber, wie viele Stunden Schlaf du pro Nacht brauchst, um langfristig nicht unter Schlafmangel zu leiden.
 
Verschiedenste Studien kamen zu dem Ergebnis, dass man durchschnittlich zwischen 6 und 8 Stunden pro Nacht schlafen sollte, um das volle Potenzial des Körpers und Gehirns entfalten zu können [2,3]. Es macht Sinn, sich an diese grobe Vorgabe zu halten!
 

Schlafmangel SymptomeWoran erkennt man die Symptome von Schlafmangel?

Die bekanntesten und wichtigsten Symptome von Schlafmangel sind:
 

  • Konzentrationsschwäche
  • Orientierungslosigkeit
  • Chronische Müdigkeit
  • Übermäßige Schläfrigkeit
  • Verringerte körperliche Leistungsfähigkeit

Wichtig ist es, diese Symptome frühzeitig zu erkennen, um entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten zu können. Aufgrund der Folgen, die Schlafmangel haben kann, solltest du unbedingt mit deinem Arzt sprechen, wenn du eine oder mehrere dieser Symptome spüren solltest.
 
Lese jetzt weiter um zu erfahren, welche Folgen und Auswirkungen Schlafmangel auf deinen Körper und dein Gehirn haben kann.
 

Folgen von SchlafmangelDie Folgen von Schlafmangel

Die Folgen von Schlafmangel sind vielschichtig. Müdigkeit und verringerte mentale Leistungsfähigkeit sind dabei nur der Gipfel des Eisberges.
 

Immunsystem

Schlafmangel hindert dein Immunsystem daran, sich voll zu entfalten und ausreichend Abwehrkräfte aufzubauen. Dein Körper ist daher nicht mehr in der Lage Bakterien, Viren und andere Schadstoffe effektiv abzuwehren [4].
 
Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit krank zu werden. Langfristig erhöht sich dadurch auch das Risiko, an chronischen Leiden wie Diabetes oder Herzproblemen zu erkranken.
 
Der Grund dafür ist, dass sich dein Immunsystem hauptsächlich dann aufbaut, wenn du gerade schläfst. Es produziert dabei Substanzen wie Zytokine, die in einem funktionierenden Körper Fremdkörper (Bakterien, Viren, etc.) bekämpfen [5].
 
Wenn dein Schlaf über einen längeren Zeitraum zu kurz kommt, verringert sich die Effektivität dieser Abwehrkräfte und im Endeffekt auch die Fähigkeit deines Körpers, Krankheiten abwehren zu können.
 

Hormonproduktion

Die Qualität und Balance deiner Hormonproduktion ist von deinem Schlaf und deiner Schlafqualität sowie von deiner Abend- und Morgenroutine, abhängig. Schlafstörungen und zu wenig Schlaf können infolgedessen negative Folgen für die Produktion wichtiger Hormone haben.
 
Du brauchst beispielsweise mindestens drei Stunden ununterbrochenen Schlaf, um ausreichend Testosteron produzieren zu können. So lange braucht dein Körper, um einmal komplett in die so genannte REM-Schlafphase zu kommen [6].
 
Unterbrechungen des Schlafes und wenig Schlaf sind gerade für Kinder und junge Erwachsene mehr als schädlich, da außerdem die Produktion verschiedenster Wachstumshormone eingeschränkt wird [7].
 

Zentrales Nervensystem

Schlafmangel kann unangenehme Folgen auf dein Nervensystem haben
 
Schlafmangel hat unter anderem negative Folgen auf deine mentalen Fähigkeiten und dein emotionales Wohlbefinden. Nach einer schlaflosen Nacht kann es gut sein, dass du ungeduldiger bist und deine Stimmung sehr starken Schwankungen unterzogen ist. Dadurch verringert sich deine Kreativität und deine Fähigkeit, gute Entscheidungen zu treffen.
 
Das hat folgenden Grund: Dein zentrales Nervensystem ist für die Verteilung von Informationen, das Abspeichern von Wissen und die Weitergabe von Befehlen in deinem Körper verantwortlich.
 
Durch langfristigen Schlafmangel verliert dein Gehirn Leistung und dadurch kann es wichtige Aufgabe nicht mehr so gut wie zuvor erfüllen. Dadurch wird es dir schwerer fallen, dich zu konzentrieren und neues Wissen aufzunehmen.
 
Ebenso verringert sich durch die verlangsamte Signalübertragung deine Reaktionsgeschwindigkeit und deine Koordination. Daher kommt auch der Gedanke, dass man mit Schlafmangel nicht unbedingt Auto fahren sollte.
 

Verdauung und Übergewicht

Neben zu großem Appetit und fehlendem Training ist Schlafmangel einer der Risikofaktoren für Übergewicht und Fettleibigkeit. Der Grund dafür?
 
Schlafmangel hat, wie bereits angesprochen, negative Auswirkungen auf deine Hormonproduktion. Unter anderem wird dadurch die Balance der beiden Hormone Leptin und Ghrelin gestört. Diese beiden Hormone sind für die Steuerung von Hunger und Appetit verantwortlich.
 
Die Aufgabe von Leptin ist es, dir zu sagen, wann du genügend gegessen hast. Wenn du zu wenig geschlafen hast, passiert Folgendes: Dein Körper reduziert die Ausschüttung von Leptin und erhöht den Spiegel an Ghrelin in deinem Körper.
 
Die Folge ist, dass du dich hungriger fühlst als du eigentlich, basierend auf deinem Verzehr an Kalorien, sein solltest. Dies erklärt nächtliche Fressattacken, die vor allem Menschen haben, die in der Nacht aufwachen und anschließend nicht mehr einschlafen können [8].
 
Zu guter letzt schüttet dein Körper, wenn du zu wenig geschlafen hast, nach dem Essen größere Mengen Insulin aus. Dadurch speichert dein Körper mehr Fett ab und das Risiko an Diabetes 2 zu erkranken erhöht sich.
 

Blutkreislauf und Herz

Menschen die zu wenig schlafen und eine schlechte Schlafqualität haben, leiden mit einer höheren Wahrscheinlichkeit an kardiovaskulären Krankheiten. Eine Analyse des “European Journal of Preventive Oncology” belegte den Zusammenhang zwischen Schlafmangel und Herzkrankheiten [9].
 
Dein Schlaf beeinflusst Prozesse in deinem Körper, die Folgen für die Gesundheit deines Herzens und deiner Blutbahnen haben. Dadurch kann Schlafmangel negative Auswirkungen auf den Blutzucker, den Blutdruck und den Entzündungsgrad deines Körpers haben [9].
 

Schlafmangel ausgleichenSo kannst du Schlafmangel ausgleichen

Die meisten Menschen denken sich jetzt: Die einfachste Möglichkeit, um Schlafmangel auszugleichen ist einfach mehr zu schlafen, oder? Das stimmt — aber nur teilweise.
 
In den meisten Fällen gibt es einen Grund dafür, warum Menschen unter Schlafmangel leiden. Sie würde gerne länger und besser schlafen, können es aber einfach nicht. In diesen Fällen gibt es im ersten Schritt einige Möglichkeiten, um die Schlafqualität aktiv zu verbessern und die Einschlafzeit zu verringern.
 
Wenn es nicht reicht, das Zimmer komplett abzudunkeln, Melatonin gezielt einzunehmen, regelmäßig zu meditieren, natürliche Schlafmittel anzuwenden, Bildschirme vor dem schlafengehen zu vermeiden oder die 4-7-8 Atemtechnik anzuwenden, dann sollte man auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen und sich entsprechend beraten lassen.
 

ZusammenfassungUnter dem Strich

Es gibt einige Gründe dafür, dass guter Schlaf wichtig für deinen Körper ist. Daher kann Schlafmangel auch derart viele negative Folgen für deinen Körper und dein Gehirn haben.
 
Schlechter Schlaf und zu wenig Schlaf bringt deinen Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht, schwächt dein Immunsystem, erhöht das Risiko an Übergewicht zu leiden und kann dein kardiovaskuläres System negativ beeinflussen.
 
Umso wichtiger ist es daher, ausreichend lange und gut zu schlafen. Wenn man damit Schwierigkeiten haben sollte, lohnt es sich, sich damit zu beschäftigen wie man schneller einschlafen kann und im nächsten Schritt seine Schlafqualität erhöht.
 
Sollten selbst effektive Methode nicht zu einer spürbaren Verbesserung führen, macht es Sinn, einen Arzt aufzusuchen und sich professionell und individuell beraten zu lassen.
 

Über den Autor

Hi, mein Name ist Julian und ich bin Teil des Riseon-Autorenteams. Ich habe es mir zur Mission gemacht, möglichst viel über unseren Körper und Geist zu lernen, um Menschen dabei unterstützen zu können, ihr volles Potenzial zu entfalten.

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