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AutorDominik
Wir decken die bekanntesten Gehirn Mythen auf
Verstand
21. Februar 2018
43 Mal geteilt
3k Aufrufe

Wie viel Prozent unseres Gehirns nutzen wir? 4 Gehirn-Mythen aufgedeckt

Überblick

Wie viel Prozent unseres Gehirns nutzen wir? 4 Gehirn-Mythen aufgedeckt
9 Bewertung(en): 4.6 Sterne

Sicher hast du schon einmal davon gehört, dass wir Menschen eigentlich nur wenige Prozente unseres Gehirns nutzen oder dass Gehirnzellen absterben, wenn man Alkohol trinkt.
 
Die Frage ist: Stimmen diese Aussagen oder geht es dir wie den meisten Menschen, die relativ wenig über das komplexeste Organ unseres Körpers wissen?
 
Finden wir heraus, wie viel du wirklich über dein Gehirn weißt und welche gängigen Mythen und Halbwahrheiten sich im Endeffekt als falsch herausstellen werden.
 

10 Prozent GehirnnutzungNutzen wir wirklich nur 10 Prozent unseres Gehirns?

Die Idee, dass wir nur wenige Prozente des Potenzial unseres Gehirns nutzen, ist tief in unseren Glaubenssätzen verankert. Sogar in einigen Filmen oder Büchern wird darüber geschrieben und gesprochen.
 
Im Jahr 2013 wurde in Amerika eine Studie durchgeführt, bei der mehr als 65 Prozent der Befragten die Tatsache, dass wir nur 10 Prozent unseres Gehirns nutzen, für wahr hielten [1].
 
Niemandem ist klar, wie sich dieser Mythos so schnell verbreitet hat. Fakt ist jedoch, dass viele Menschen diese Aussage nicht hinterfragen und als gegeben hinnehmen.
 
Eines ist sicher: Manche Bereiche deines Gehirns arbeiten in gewissen Situationen härter als andere. Es ist jedoch nicht wahr, dass 90 Prozent der Gehirnmasse einfach nur Füllstoff sind.
 
Gehirnscans zeigen, dass der Großteil deines Gehirns nahezu immer aktiv ist [2]. Im Laufe eines ganzen Tages nutzen wir Menschen im Endeffekt unser gesamtes Gehirn!
 
Das bedeutet nicht, dass wir die Leistung unseres Gehirns nicht verbessern können. Durch regelmäßiges Training, Nootropika eine gesunde Ernährung und Gehirntraining [3] kannst du deine kognitiven Fähigkeiten verbessern und das gesamte Potenzial deines Gehirns voll ausschöpfen.
 

Alkohol & GehirnzellenTötet Alkohol deine Gehirnzellen ab?

Wie viel Prozent von unserem Gehirn nutzen wir eigentlich
 
Es gibt keine Zweifel daran, dass Alkohol negative Auswirkungen auf dein Gehirn und dein Nervensystem haben kann. Es schadet verschiedensten Gehirnfunktionen und kann zu ernsthaften und bleibenden Schäden führen. Dennoch tötet Alkohol, wie viele Menschen denken, keine Gehirnzellen ab!
 
Langfristiger und regelmäßiger Konsum von großen Mengen an Alkohol kann aber sehr wohl dazu führen, dass dein Gehirn im Laufe der Zeit an Leistungsfähigkeit verliert. Dies kann zu folgenden Symptomen führen:
 

  • Probleme mit Balance und Koordination
  • Langsame Reaktionsgeschwindigkeiten
  • Unklares Sehen
  • Gedächtnisverlust
  • Sprachprobleme

Wie genau sich Alkohol auf deinen Körper auswirkt, hängt von verschiedensten Faktoren ab:
 

  • Geschlecht
  • Alter
  • Trinkgewohnheiten
  • Allgemeiner Gesundheitszustand

Gerade bei Frauen die sich in einer Schwangerschaft befinden, kann sich Alkohol sehr negativ auf das Gehirn des Babys auswirken und hier unter anderen für das fetale Alkoholsyndrom verantwortlich sein.
 
Kinder die an diesem Syndrom leiden, haben ein sehr geringes Gehirnvolumen. Sie haben weniger funktionierende Gehirnzellen und schlechter arbeitende Nervenzellen. Dies kann zu Verhaltensstörungen und Lernschwierigkeiten führen.
 
Alkohol tötet bei gesunden Menschen also keine Gehirnzellen ab. Da er sich aber negativ auf verschiedenste kognitive Fähigkeiten auswirkt, hat sich dieser Mythos so schnell verbreiten können.
 

Neue GehirnwindungenBilden sich neue Gehirnwindungen, wenn du etwas Neues lernst?

Nicht alle Gehirne sind so faltig wie das des Menschen. Tatsächlich haben die meisten Tiere relativ flache Gehirne. Die Ausnahmen mit überdurchschnittlich faltigen Gehirnen sind Primaten, Delfine, Elefanten und Schweine. Diese Tiere zählen mit dem Menschen zu den schlaueren Arten auf unserem Planeten.
 
Das menschliche Gehirn ist ziemlich faltig und “verschrumpelt”. Daher denken wohl einige Menschen, dass sich zusätzliche Falten und Gehirnwindungen bilden, wenn wir neue Dinge lernen und unser Gedächtnis verbessern. Doch das ist natürlich nicht der Fall!
 
Das Gehirn fängt an sich zu entwickeln, noch bevor ein Baby überhaupt geboren wird. Die Falten wachsen mit dem Gehirn, bis der Mensch in etwa 18 Monate alt ist.
 
Die höher liegenden “Berge” deiner Gehirnwindungen nennt man Gyri (Windungen). Die niedrigeren Bereiche werden als Fissurae (Furchen) bezeichnet. Diese Anatomie erlaubt es, den zur Verfügung stehenden Platz optimal zu nutzen. Außerdem werden dadurch die Übertragungslängen von Nervenimpulsen verkürzt.
 
Nicht jedes menschliche Gehirn sieht gleich aus, aber es gibt einen groben Bauplan von Gehirnwindungen, der sich bei jedem Mensch ähnelt. Abweichungen von diesem Muster führen meist zu Fehlfunktionen des Gehirns.
 

Dominante GehirnhälftenSind bei unterschiedlichen Menschen unterschiedliche Gehirnhälften dominant?

Nun ja.. Dein Gehirn hat auf jeden Fall eine linke und eine rechte Hälfte. Jede Hemisphäre ist für verschiedene Funktionen wie Gedächtnis, Kreativität oder Logik verantwortlich und betreut die Bewegungen der jeweils gegenüberliegenden Seite deines Körpers.
 
Die linke Gehirnhälfte ist für analytisches Denken und die Logik verantwortlich. Dort werden die kleinen Details die du siehst, hörst und riechst vereint und daraus ein großes Gesamtbild erstellt. Die linke Hälfte deines Gehirns verarbeitet Wörter, Zahlen und Berechnungen.
 
Die rechte Seite ist hingegen dazu für die Kreativität verantwortlich. Sie “denkt” in Bildern und nicht in Wörtern oder Zahlen. Sie nimmt das große Gesamtbild und sieht sich die kleinen Details genauer an. Viele bezeichnen sie daher auch als die künstlerische Hälfte.
 
Es gibt eine bekannte Theorie die besagt, dass man Menschen, je nach Dominanz der beiden Gehirnhälften, in zwei Gruppen unterteilen kann. Menschen, bei denen die linke Gehirnhälfte dominiert sind logisch veranlagt und strukturiert. Die andere Gruppe wird als kreativ und künstlerisch bezeichnet.
 
Nach einer zweijährigen Analyse eines Teams von Naturwissenschaftlern wurden jedoch keinerlei Beweise für diese Theorie gefunden [3]. Es ist also relativ unwahrscheinlich, dass bei einigen Menschen eine bestimmte Gehirnhälfte dominanter als die andere ist.
 

Über den Autor

Hi, mein Name ist Dominik und ich bin Teil des Riseon-Autorenteams. Ich habe es mir zur Mission gemacht, möglichst viel über unseren Körper und Geist zu lernen, um Menschen dabei unterstützen zu können, ihr volles Potenzial zu entfalten.

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