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AutorNiklas
Diese Gedächtnistechniken helfen dir, Wissen schneller zu lernen und besser zu behalten.
Verstand
16. Januar 2018
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Schneller lernen und Wissen besser behalten: 5 verblüffende Gedächtnistechniken

Überblick

Schneller lernen und Wissen besser behalten: 5 verblüffende Gedächtnistechniken
6 Bewertung(en): 4.7 Sterne

Wenn du auf der Suche nach Wegen und Techniken bist, wie du dein Gedächtnis verbessern kannst solltest du zunächst verstehen, wie dein Gehirn Informationen überhaupt abspeichert.
 
Dies ist ein unglaublich komplizierter Prozess der bis zum heutigen Zeitpunkt von Wissenschaftlern noch nicht vollständig erforscht wurde.
 
Um Gedächtnistechniken effektiv anwenden zu können musst du dich nicht mit den wissenschaftlichen Details deines Gedächtnisses auseinandersetzen. Trotzdem sollten wir uns zunächst einen Überblick über die Basics der Basics verschaffen.
 

Definition: GedächtnisWas ist Gedächtnis?

Ich will mich möglichst kurz halten, denn es ist ohne Probleme möglich ein ganzes Lexikon darüber zu schreiben.
 
Wir halten uns daher an diese Definition:
 
Unter dem Begriff Gedächtnis verstehen man die Fähigkeit eines Lebewesens, Informationen abzuspeichern, sie zu behalten und bei Bedarf abrufen zu können.
 
Von einer Perspektive der Informationsverarbeitung gibt es drei verschiedene Stadien, die jedes unserer Erlebnisse und somit auch unsere Erinnerungen und unser Wissen durchlaufen haben:
 

  • Enkodierung und Registrierung: Das erleben, verarbeiten und die Kombination von Informationen und Erlebnissen.
  • Speicherung: Die Erstellung eines permanenten Eintrags der enkodierten Informationen in deinem Gehirn.
  • Abruf und Erinnerung: Das Abrufen von gespeicherten Informationen als Reaktion auf einen externen oder internen Trigger.

Drei GedächtnisstufenDie drei wichtigsten Gedächtnisstufen

Um schneller lernen und Wissen besser behalten zu können musst du diese Gedächtnisstufen kennen
 
Unsere gesamte Persönlichkeit basiert auf einer Kombination aller Erlebnisse, Informationen und Erkenntnisse die wir im Laufe unseres Lebens abgespeichert haben. Daher verlieren Alzheimer Patienten auch nicht nur ihr Gedächtnis, sondern im Zuge dessen ihre gesamte Persönlichkeit.
 
Um zu verstehen, wie unser Gehirn mit Informationen umgeht und wie sich Erlebnisse und Wissensbausteine festigen, sollten wir uns die einzelnen Stufen unseres Gedächtnisses genauer ansehen.
 

Sensorisches Gedächtnis (Ultrakurzzeitgedächtnis)

Informationen die in diesem Gedächtnis abgespeichert werden, bleiben dort meist nur wenige Millisekunden. Wir sind uns darüber gar nicht wirklich bewusst.
 
Jeder Geruch, jede Farbe und jedes Geräusch. Würde wir all diese Informationen für immer abspeichern wären wir als Menschen nicht lebensfähig. Daher werden Erlebnisse und Eindrücke bereits in dieser Stufe nach Wichtigkeit sortiert.
 
Nur die wichtigen Informationen mit einer längerfristigen Bedeutung kommen in die nächste Stufe deines Gedächtnisses.
 

Kurzzeit- und Arbeitsgedächtnis

In diese Stufe schafft es nur ein Bruchteil der Informationen die wir wahrnehmen. 99,99 % wird schon in der vorherigen Stufe als unwichtig abgestempelt und wir werden uns nicht daran erinnern.
 
An diesem Punkt werden uns Informationen und Eindrücke bewusst. Der Mensch kann in etwa sieben (+-2) Dinge gleichzeitig wahrnehmen. Dies ist die Kapazität unseres Bewusstseins. Wenn du beispielsweise sieben Zahlen am Stück hörst, bist du mit eine ziemlich großen Sicherheit sie einige Sekunden danach wiederholen zu können.
 
Bei zehn Zahlen wird das schon etwas schwieriger.
 

Langzeitgedächtnis

Jede Information, die ein- oder mehrere Male in deinem Kurzzeitgedächtnis gespeichert und abgerufen wird landet in deinem Langzeitgedächtnis.
 
Es gibt Theorien, dass jede Information die wir aufgenommen haben und aufnehmen werden irgendwo in unserem Gehirn gespeichert ist, wir jedoch nicht in der Lage sind, darauf zuzugreifen. Du hast sicher schon einmal erlebt, dass dir ein Wort “auf der Zunge lag”.
 
Dieses Problem ist wahrscheinlich auch der Grund, warum du überhaupt hier bist und diesen Artikel liest. Wir Menschen haben manchmal Schwierigkeiten damit auf Informationen die in unserem Langzeitgedächtnis gespeichert sind zuzugreifen.
 

Die gute Nachricht

Es ist nur eine Frage der Übung und der richtigen Techniken, ob und wie schnell du Informationen speichern, verarbeiten und wieder abrufen kannst.
Daher werden wir uns in diesem Artikel damit beschäftigen, wie du Informationen effektiv in deinem Langzeitgedächtnis abspeichern und in jedem beliebigen Moment wieder abrufen kannst.
 
Auch interessant: Die ultimative Ernährung für ein leistungsfähiges und gesundes Gehirn
 

Die GedächtnistechnikenGedächtnistechniken: Wissen besser behalten

Diese Gedächtnistechniken helfen dir dabei schneller zu lernen und Wissen besser halten zu können
 
Die folgenden Techniken werden dir dabei helfen, Informationen und Wissen schneller lernen, besser behalten und immer abrufen zu können.
 

1) Kettenmethode

Mit der Kettenmethode werden Begriffe die du dir merken willst schlicht und ergreifend gedanklich zu einer Kurzgeschichte verknüpft. Sinn der Sache ist es also sich nicht die Begriffe, sondern die Geschichte zu merken. Denn darin sind wir Menschen deutlich besser.
 
Wichtig ist dabei, dass beim Bilden der so genannten Assoziationskette alle Sinne (Hören, Fühlen, Sehen, Riechen, Spüren) angesprochen werden. Zusätzlich sollten die Verknüpfungen zwischen den Begriffen so absurd wie möglich sein.
 
Nehmen wir an du möchtest dir die folgenden Begriffe merken:
 
Ferrari, Huhn ,Melone, Barack Obama, Pudel, Fahnenmast, Torte, Barbie Puppe, Pizza, Giraffe
 
Der durchschnittliche Mensche kann sich, nachdem er die Wörter einmal gesehen hat an fünf bis sieben Begriffe erinnern. Mit der Kettenmethode werden daraus mit Leichtigkeit neun bis zehn Begriffe.
 
Eine Kurzgeschichte dazu könnte folgendermaßen aussehen:
 
Du fährst mit einem Ferrari bei offenen Dach auf einer Straße und kannst den Wind in deinen Haaren spüren. Plötzlich fällt ein menschengroßes Huhn vom Himmel auf deinen Beifahrersitz. Du machst eine Vollbremsung und nachdem das Huhn ausgestiegen ist wird es von einer riesigen Melone überrollt. Diese Melone rollt direkt in Barack Obama hinein, wodurch dein ganzes Körper mit Melonensaft bedeckt ist. Er verwendet einen weißen Pudel, um sich zu trocknen und wirft diesen Pudel anschließend auf einen Fahnenmast. Der Fahnenmast fällt daraufhin in eine Torte, aus der eine Barbiepuppe direkt ins Weltall geschossen wird. Über der Puppe spannt sich ein Fallschirm aus Pizza auf, wodurch sie sicher am Boden landet. Als die Pizza letztendlich am Boden liegt kommt eine Giraffe, die damit beginnt die Pizza zu essen.

ZusammenfassungUnter einer Assoziationsgeschichte versteht man eine absurde Kurzgeschichte die dazu dient, sich Begriffe möglich schnell merken und besser behalten zu können.

2) Spazieren gehen

Studien haben gezeigt, dass spazieren gehen die Erstellung von langfristigen Erinnerungen und Gedächtnis-Bausteinen um bis zu 25 Prozent verbessert. Die Bewegung aktiviert Bereiche unseres Gehirns die während dem Lernen im Sitzen nicht aktiv sind.
 
Darüber hinaus verwenden auch Kinder mit ADHS diese Technik, um überschüssige Energie abzubauen. Dies hilft ihnen dabei, sich beim Lernen besser konzentrieren zu können. Auch Alzheimer Patienten gehen regelmäßig spazieren, da Studien gezeigt haben, dass dadurch der Prozess des Gedächtnisverlustes verlangsamt werden kann.
 
Außerdem kannst du durch schnelles spazieren gehen den BDNF-Spiegl in deinem Gehirn messbar erhöhen. Dieser Stoff ist mitunter ausschlaggebend für die Neurogenese und letztendlich dadurch auch für die Verbesserung deines Gedächtnisses verantwortlich.

ZusammenfassungKörperliche Bewegung hilft deinem Gehirn dabei, Erinnerungen und Informationen besser in deinem Gehirn abspeichern zu können.

3) Mit der Hand schreiben

Studenten und Schüler, die ihre Notizen und Lernzettel mit der Hand anstatt mit dem Computer schreiben, können die Informationen mit einer 80 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit abrufen als ihre Kollegen, die dies nicht tun. Gleichzeitig kannst du dadurch Stress abbauen und dich während dem lernen besser entspannen.
 
Das Schreiben mit der Hand stimuliert einen Bereich in unserem Gehirn, der für das physische, auditive und logische Gedächtnis verantwortlich ist. Diese Kombination verbessert das Speichern sowie den Abruf von Informationen und Erinnerungen.
 
Gerade in Bereichen, in denen man zu einem bestimmten Zeitpunkt das Wissen über ein großes Themengebiet abrufen muss macht es Sinn, vor der Prüfung alle Notizen noch einmal per Hand abzuschreiben.

ZusammenfassungNotizen und Lernzettel per Hand zu schreiben ist eine sehr beliebte Technik, um dein Gedächtnis zu verbessern und Wissen besser behalten und schneller abrufen zu können.

4) Schlafe darüber

Studien haben gezeigt, dass unser Gehirn versucht Problemstellungen oder Themen über die wir bis zu 15 Minuten vor dem schlafengehen nachdenken, zu lösen und darüber nachzudenken.
 
Darüber hinaus werden neuronale Verbindung wenn du schläfst bis zu 50 Prozent schneller kreiert und gefestigt. Dadurch ist dein Gehirn in der Lage, selbst im Schlaf Wissen oder Informationen in deinem Langzeitgedächtnis zu festigen.
 
Dies funktioniert jedoch nur, wenn du dich vor dem schlafen gehen wirklich eingehend und konzentriert mit der Thematik beschäftigst. Disclaimer: Wir wollen dich dadurch nicht dazu auffordern, dies als Ausrede zu verwenden, wenn du im Unterricht oder während der Vorlesung einschlafen solltest. 😉

Alternativ kann dir auch Mediation in Kombination mit binauralen Beats helfen, Wissen besser abzuspeichern und nach dem lernen zur Ruhe zu kommen.

ZusammenfassungThemen und Zusammenhänge mit denen du dich vor dem Schlafengehen beschäftigst, werden besser abgespeichert und du kannst das Wissen besser behalten.

5) Die Loci-Methode

Diese Gedächtnistechnik ist eine weitere mnemotechnische Lernmethode die im Vergleich zu anderen Strategien relativ einfach zu erlernen und mit wenig Aufwand umgesetzt werden kann.
 
Dabei werden bei der Loci-Technik Lerninhalte in eine fiktive Struktur eingeordnet und mit hilfe dieser Struktur logisch miteinander verknüpft. Dadurch kannst du dir eine Abfolge von Informationen oder Ereignissen einfacher merken und sie schneller abrufen.
 
Du suchst dir dabei einen bekannten Weg (Schulweg, Arbeitsweg) einen Raum (real oder fiktiv) als Struktur für die Gedächtnisinhalte. Wichtig ist, dass der Raum oder der Weg eine gewisse Zahl an Details aufweist, mit denen du anschließend die Inhalte verknüpfen kannst.
 
Diese Details dienen als Ankerpunkte und sollten sich stark voneinander unterscheiden, sodass du dich später eindeutig an die abgespeicherten Inhalte erinnern kannst. Zusätzlich kannst du jedem Detail eine Nummer zuweisen, um dir beispielsweise auch Reihenfolgen von Begriffen oder Informationen besser merken zu können.
 
Sobald du dich für eine Struktur entschieden hast, fängst du damit an, die Informationen bildlich und mit hilfe von Emotionen mit den einzelnen Details zu verknüpfen. Traditionell wird an jedem Ort nur ein Begriff/Bild abgelegt.
 
Wenn du dich an die Wissensbausteine erinnern willst, kannst du einfach durch den Raum gehen und dir die einzelnen Details ansehen. Dabei sollten dir dann die damit verknüpften Informationen einfallen.

ZusammenfassungDie Loci-Methode ist eine einfache Technik, um Wissensbausteine zu lernen und besser zu behalten. Du verbindest dabei Informationen mit Details in einem Raum oder auf einem Weg.

ZusammenfassungUnter dem Strich

Jeder der hier genannten Gedächtnistechniken kann dir dabei helfen, Dinge schneller zu lernen und das Wissen sowie die Informationen besser zu behalten. Dennoch solltest du nicht alle auf einmal testen. Suche dir eine Technik aus mit der du starten willst und teste, welche Ergebnisse du damit erzielst.
 
Diese Techniken sind Teil eines Prozesses, der Zeit braucht. Doch wenn du dich jeden Tag damit beschäftigst, wie du dein Gedächtnis verbessern kannst, wirst du schon bald die ersten Ergebnisse sehen.
 
Wie auch beim Erlernen jeder anderen Fähigkeit musst du jedoch gerade am Anfang Geduld haben und regelmäßig trainieren.

Über den Autor

Hi, mein Name ist Niklas und ich bin Teil des Riseon-Autorenteams. Ich habe es mir zur Mission gemacht, möglichst viel über unseren Körper und Geist zu lernen, um Menschen dabei unterstützen zu können, ihr volles Potenzial zu entfalten.

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