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AutorSusanne
Tipps, um Stress abzubauen
Verstand
20. Februar 2018
87 Mal geteilt
7,1k Aufrufe

Stress abbauen: Entspanne deinen Verstand mit diesen Tipps

Überblick

Stress abbauen: Entspanne deinen Verstand mit diesen Tipps
5 Bewertung(en): 4.6 Sterne

Wir alle müssen täglich mit Stress umgehen und wir wissen, dass es uns physisch und mental deutlich besser gehen würde, wenn wir ihn unter Kontrolle bekommen könnten und wenn wir Wege finden würden, für eine gewisse Zeit einfach abschalten zu können.
 
Während guter Stress auf der einen Seite ein positives, motivierendes Gefühl sein kann, leiden immer mehr Menschen unter chronischem Stress, der ihrer Gesundheit schadet, ihr Selbstwertgefühl sabotiert und ihnen ihre Lebensqualität dramatisch verringert.
 
Chronische Stressymptome treten dann auf, wenn Menschen die Kontrolle über ihren Stress über einen längeren Zeitraum verlieren. Dadurch steigt das Risiko, an Herzkrankheiten, Übergewicht, Autoimmunkrankheiten oder Verdauungsstörungen zu leiden.
 
Wir können die Quellen von Stress (Arbeit, Universität, Beziehungen) nicht kontrollieren. Das Einzige, das wir beeinflussen können ist die Art und Weise, wie wir auf diese Einflüsse reagieren. Die gute Nachricht: Der menschliche Körper ist von Natur aus darauf ausgelegt, mit körperlichem und natürlichem Stress umgehen zu können.
 
Mit den richtigen Techniken und ein wenig Übung kannst du die Kontrolle über negativen Stress erlangen und die versteckten Vorteile von positivem Stress für dich nutzen.
 
Was sind also die besten Techniken und Tipps, um Stress abbauen zu können und deinen Geist und Körper somit entspannen zu können, während dein Gehirn gleichzeitig produktiver arbeiten kann? Genau das sehen wir uns in diesem Artikel genauer an.
 

Stress abbauen und effektiver erholen

Mit diesen Tipps Stress abbauen und entspannen
 
Deinem Gehirn hier und da eine Pause zu gönnen und Zeiten der Entspannung in deinen Tag einzuplanen kann dich dabei unterstützen, Überarbeitungs- und Burnout-Symptome zu vermeiden. Entspannung kann:
 

  • dein Gedächtnis verbessern
  • dich kreativer machen
  • deine Reaktionszeit verbessern
  • dich glücklicher machen
  • deine Produktivität erhöhen

Hier sind meine TOP-Biohacks, um Stress abzubauen und dein Gehirn dadurch täglich zu regenerieren.
 

Lass deine Gedanken wandern

Jonathan Schooler, ein Pionier der Erforschung von Tagträumen und dem Loslassen von Gedanken hat beweisen können, dass Menschen die ihren Gedanken im Laufe des Tages öfter freien Lauf lassen, besser in verschiedensten Tests abschneiden. Zusätzlich verbesserte Tagträumerei die Kreativität der Versuchspersonen [1].
 
Schooler nimmt sich daher zweimal pro Woche bis zu 20 Minuten Zeit, um seine Gedanken einfach schweifen zu lassen. Er geht eine Runde spazieren, ohne seine Gedanken in eine bestimmte Richtung zu lenken.
 
Tagträumen hat in unserer Gesellschaft ein eher schlechtes Image. Aber angesichts der Vorteile, die du davon haben kannst, würde ich dir dennoch empfehlen, dir die Zeit dazu zu nehmen. Lass deinem Geist freien Lauf und beobachte, wohin er dich bringt.
 

Mache einen kurzen Nap

Ein kurzer Mittagsschlaf von 10 bis 15 Minuten kann deine Aufmerksamkeit und dein Gedächtnis messbar verbessern, ohne dabei deinen Schlaf negativ zu beeinflussen [2].
 
Naps sind eine gute Möglichkeit, um Stress nachhaltig zu reduzieren. Sie geben dir die Möglichkeit dich einmal am Tag völlig zu entspannen und alles für ein paar Minuten zu vergessen.
 
Stelle jedoch sicher, dass du nicht länger als 30 Minuten schläfst. Lange Naps im Laufe des Tages wirken sich negativ auf deinen Schlaf aus und du wirst danach müder sein als noch zuvor.
 

Verbringe mehr Zeit in der Natur und mit deinen Freunden

Eine der besten Möglichkeiten, um Stress abzubauen und dich zu entspannen, ist mehr Zeit in der Natur und mehr Zeit mit deinen Freunden und deiner Familie zu verbringen.
 
Soziale Beziehungen wirken sich außerdem positiv auf deine Gesundheit und dein Wohlbefinden aus, weil sie dir das Gefühl geben, Teil von etwas Größerem zu sein und deine Probleme im Alltag, in der Universität oder im Beruf in Perspektive setzen.
 
Es wurde eine spannende Studie durchgeführt, bei der ein klarer Zusammenhang zwischen dem Stresslevel von Menschen und der Zeit, die sie in der Natur verbringen festgestellt wurde. Die Teilnehmer der Studie waren nach einiger Zeit deutlich weniger auf die negativen Aspekte ihres Lebens fokussiert [3]
 
Versuche es einfach einmal mit einem Spaziergang im Park oder in einem Wald. Bonuspunkte gibt es, wenn du nebenbei deine Gedanken schweifen lässt. Das Gute daran: Durch spazieren gehen kannst du gleichzeitig deinen Dopaminspiegel nachhaltig erhöhen.
 

Höre auf deinen ultradianen Rhythmus

Nathaniel Kleitman ist der gleiche Wissenschaftler, der für Entdeckung von REM (rapid-eye-movement) verantwortlich ist. Er entdeckte, dass der Mensch während er schläft verschiedene Schlafphasen (leichter und tiefer Schlaf) durchläuft, die sich alle 90 Minuten wiederholen.
 
Kleitman hat jetzt einen ähnlichen Rhythmus gefunden, der uns auch in unserem Wachzustand beeinflusst. Dabei wechselt dein Körper alle 90 Minuten zwischen einem Zustand hoher Aufmerksamkeit und einem Zustand, in dem du weniger aufmerksam und wach bist.
 
In seinem weniger optimalen Zustand sendet dir dein Körper Zeichen und Symptome, die sich durch Hunger, Konzentrationsverlust oder Ruhelosigkeit äußern. Anstatt diesen Zyklus mit reiner Willenskraft zu durchbrechen, solltest du auf diesen Rhythmus deines Körper hören und lernen, wie du ihn positiv beeinflussen kannst.
 
Nehme eine kurze Pause und versuche für einigen Minuten zu meditieren oder deinen Geist und deinen Körper zu entspannen. Es gibt einige Apps (Calm, Headspace, etc.) für dein Smartphone, die dir dabei helfen können, Stress abbauen zu können.
 

Mache dir Meditation zur Gewohnheit

Meditation verringert nachweislich übermäßige Gehirnaktivitäten, die vor allem dann messbar sind, wenn du negativen Stress verspürst [4]. Durch regelmäßige Meditation werden außerdem Alpha-Gehirnwellen verstärkt, die für Kreativität und Entspannung in Verbindung gebracht werden. Eine weitere Methode, zur gezielten Stimulierung von Alpha-Gehirnwellen sind binaurale Beats.
 
Regelmäßige Meditation kann daher die Kommunikation zwischen deinem mittleren präfrontalen Kortex und deiner Insula beruhigen und somit Gefühlen wie Angst, Depressionen, Hilflosigkeit oder Stress entgegenwirken [5].
 
Gleichzeitig verstärkt Meditation die Verbindung zwischen deinem dorsomedialen präfrontalen Kortex und deiner Insula, wodurch deine Empathie und dadurch auch deine Beziehungen zu anderen Menschen um dich herum verbessert wird [5].
 

ZusammenfassungUnter dem Strich

Wenn Menschen unter akutem Stress leiden, haben sie oft ein Gefühl der Hilflosigkeit. Sie denken, dass sie nichts dagegen ausrichten können und es einfach ertragen müssen.
 
Dieser Artikel zeigt, dass es sehr wohl einige Techniken und Tipps gibt, um Stress abzubauen und das eigene Gehirn regenerieren zu können. Durch regelmäßige Meditation, mehr Zeit in der Natur oder mit Freunden, kurze Naps zwischendurch und Tagträumen kannst du dein Gehirn entspannen. Dadurch kannst du in wichtigen Situationen wieder deine volle mentale Leistungsfähigkeit abrufen.
 
Apps wie Headspace oder Calm helfen dir zudem dabei, deinen Körper und Geist auch in kurzer Zeit herunterzufahren und somit deinen ultradianen Rhythmus zu resetten.
 
Wir können nicht kontrollieren, was um uns herum passiert, aber sehr wohl wie wir darauf reagieren. Dies ist die erste Erkenntnis auf dem Weg zu einem stressfreien Leben.
 

Über den Autor

Hi, mein Name ist Susanne und ich bin Teil des Riseon-Autorenteams. Ich habe Gesundheitswissenschaften studiert und im Laufe der Zeit immer mehr über das menschliche Immunsystem lernen können. Hier schreibe ich über meine Erkenntnisse und wissenschaftlichen Ergebnisse.

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